Mittwoch, 10. Juni 2015

Eine Gratisaktion - wie sie verlief und welche Schwierigkeiten zu überwinden waren

Hallo zusammen,

in dem Post "Warum du den Esel namens Klausmüller GRATIS bekommst" vom 05.06.15 habe ich dargelegt, wann und warum Klausmüller kostenlos durchs Netz turnt.

Nun kostet er wieder 2,99 € und ich möchte euch von den Erfahrungen berichten, die Klausmüller mit der Gratis-Aktion gewonnen hat.

Zunächst einmal kann ich sagen, dass dieses Mal irgendwie ziemlich viel schief gegangen ist, aber was soll’s, dann muss halt improvisiert und nachgehakt werden. Zum Beispiel hat Facebook meine Werbeanzeige zunächst angenommen und mir dann Stunden später mitgeteilt, dass sie zu viel Text enthält und wieder herausgenommen wurde. Denn auf den Werbefotos darf maximal 20 % Text vorhanden sein. Mithilfe eines Rasters kann man sein eigenes Bild analysieren und überprüfen, ob es wirklich mehr als 20 % Beschriftung enthält.
Okay. Das Bild, mit dem ich geworben habe, war das Cover meines Buches.



Und Okay, es hatte mehr als 20 % Text.

Da ich schlecht den Titel meines Werkes für die Werbeanzeige ändern konnte, habe ich Samstagabend noch schnell eine Hilfe!-Was-habe-ich-falsch-gemacht?-Mail an Facebook geschickt und zusätzlich noch einen neuen Beitrag veröffentlicht mit folgendem Bild.



Diese Werbeanzeige wurde dann genehmigt (ist ja auch nicht sehr textlastig).
Wie schön. 
Und danach wurde auch wieder meine erste Werbeanzeige genehmigt. Denn ihr Rausschmiss war ein Versehen. Tja, shit happens.

Aber dann war ich noch richtig glücklich, denn am Montag kletterte mein Klausmüller bis auf Rang 2 der kostenlosen Kindle-Charts. 



Am Sonntag schaffte er es – glaube ich – bereits bis Platz 23. Also ein Platz, der ihn doch schon sehr sichtbar macht. Und mit dieser Sichtbarkeit im Nacken animierte er am Montag 1.225 Leute, auf ihn zu klicken und ihm den Sprung auf ihren Reader zu ermöglichen.

Der Witz war nur, dass am Montag die Werbeaktion eigentlich bereits zuende war – EIGENTLICH. Denn auch bei KDP lief da wohl irgendetwas schief.

Ich wusste ja bereits, dass sich die Umstellungen nach der Pazifischen Standardzeit richten und ich hier in Deutschland nicht mit einer Umstellung um Mitternacht (von Sonntag auf Montag) rechnen konnte, sondern frühestens Montagmorgen um 9 Uhr.

Es wurde 10 Uhr, 11 Uhr, 12 Uhr … keine Umstellung.

Und dann wurde es Dienstag. 
Und ich bekam etwas Angst, dass Klausmüller auf ewig in der Kostenlosschleife festhing. Was tun? KDP anschreiben, Hilfe in einer Facebook-Gruppe suchen. Die Facebook-Gruppe hat auch dankenswerterweise sofort reagiert und mir Ratschläge erteilt, doch es stellte sich heraus, dass das Ganze wohl ein KDP-Problem war, das ich von meinem PC aus nicht lösen konnte. Denn die Antwort-Mail von KDP lautete, dass man nun das Websiteteam von dem Problem unterrichtet habe. 
Und das Websiteteam hat’s geschafft! 
Irgendwann nachmittags wollte Klausmüller wieder 2,99 € für seine Story einsacken. Puh – also keine Gratis-Aktion auf ewig.

Und so sah der Verlauf meiner Gratis-Aktion an den einzelnen Tagen aus.



Auf 1983 Geräten schlummert jetzt ein kleiner Esel und wartet darauf, gelesen zu werden.
Ob die Aktion sich gelohnt hat, wird die Zukunft zeigen. Klausmüller hat auf jeden Fall nicht mit Karacho die Top-100-Liste der bezahlten eBooks aufgemischt. Immerhin hat er gestern vier Verkäufe und 1 Kindle-Unlimited-Kauf eingebracht. Das ist für den kleinen Esel schon recht gut, denn oftmals sind die Darstellungen in den Berichten ziemlich platt (so ohne diese grafisch sehr ansprechenden Ausbuchtungen nach oben wie auf dem Bild oben). 

Außerdem hoffe ich natürlich, dass wenigstens ein paar der 1983 Leute sich nun in einen Esel verlieben und ohne seine Geschichten nicht mehr zu Bett gehen mögen.



Und ich schwöre euch, dann schreibe ich auch noch einen dritten Klausmüller.
Ich wünsche euch noch eine schöne Restwoche – genießt die Sonne!
Liebe Grüße

Pebby Art