Donnerstag, 11. Dezember 2014

TIPP: Autoren und Rezensenten treffen sich auf #Rezi-Suche

Seit Kurzem gibt es die Plattform Rezi-Suche, bei der sowohl Buchblogger als auch Autoren sich in übersichtlichen Kategorien eintragen und sich gegenseitig finden können. 
Erfahren habe ich von der Plattform über den Newsletter der Selfpublisher-Bibel von Matthias Matting – ein Newsletter mit vielen wertvollen Tipps und Infos für Autoren, den ich nicht mehr missen möchte! Im Beitrag vom 09.12.2014 wird in der Selfpublisher-Bibel die Plattform Rezi-Suche vorgestellt.

Ich habe mich mit "Auf und weg!", "Lieber Gott, wo steckst denn du?" und "Klausmüller - Ein Esel sucht ein Pferd" eingetragen und am selben Tag noch eine Anfrage von einer Bloggerin erhalten. 
Zusätzlich habe ich dort die Kategorie „Rezensions-Blog“ durchforstet. Hier tragen sich die Blogger ein und benennen die Genres, in denen sie Bücher rezensieren. Auch erfährt man, ob sie eBooks und/oder Print-Bücher annehmen. 
Ich habe mich dort vor zwei Tagen eingetragen und bisher neun Anfragen an dort gelistete Blogs geschickt, von denen mir fünf bereits eine positive Antwort geschickt haben, drei haben abgesagt, was sonst leider auch nicht selbstverständlich ist, denn oftmals bekommt man gar keine Antwort auf seine Anfrage. Somit bin ich bisher sehr zufrieden mit dem Antwortverhalten über Rezi-Suche. Auffällig ist natürlich schon ein typischer Autorenüberschuss. Bisher gibt es vier Seiten, in denen Blogger gelistet sind und neun Seiten bei den Büchern. Das spiegelt das Verhältnis der Anzahl von Blogger und Autor wider. Autoren schreiben sich die Finger wund bei der Suche nach Rezensenten und bei den Buchbloggern wächst der Bücherturm in schwindelerregende Höhen. 



Weitere Möglichkeiten, an Rezensionen zu gelangen, habe ich bereits in meinem Blogpost vom 18.08.2014 beschrieben. Mit dabei war das Aufsuchen (z. B. über Twitter) und Anschreiben von Blogs (natürlich solche, die zum Genre passen). Optimal für das Auffinden der passenden Blogs ist auch das eBook von Sebastian Brück „WER REZENSIERT MEIN EBOOK? Blog-Wegweiser für Indie-Autoren (und ihre Leser)".

Des Weiteren habe ich bereits über Leserunden berichtet (Leserunde zu "Auf und weg!" / zu "Lieber Gott, wo stckst denn du?"), die ich bei Lovelybooks gestartet habe. 
Als Selfpublisher darf man sich dort zwar nicht „Autor“ nennen, doch gibt es die Möglichkeit, sich als Leser anzumelden und Leserunden oder Buchverlosungen mit den eigenen Büchern zu starten. 
Nach und nach kann man dort Leser für seine Bücher gewinnen (also, nicht verzagen, wenn bei den ersten Leserunden der Bewerbungsbriefkasten noch nicht explodiert). Habt ihr erst mal ein paar Leser dort begeistert, dann ladet sie wieder ein, wenn eine neue Leserunde mit einem neuen Buch von euch startet. So kann die kleine Gemeinschaft immer weiter wachsen. 
Außerdem solltet ihr euch für eingegangene Bewerbungen mit einem kurzen Kommentar bedanken. Das ist nicht nur höflich, es dient auch dazu, dass die Leserunde von anderen LovelyBooks-Lesern bemerkt wird. Denn so gelangt die Ankündigung der Leserunde immer wieder vorne auf die erste Seite von LovelyBooks.
Wie viele Bewertungen ich mir auf diese Weise innerhalb eineinhalb Jahren erarbeitet habe, könnt ihr auf meiner Amazon-Seite sehen und auf LovelyBooks.
Ich wünsche euch viel Erfolg beim Rezi-Sammeln und teilt mir gerne eure Erfahrungen mit.
Liebe Grüße